Baggenstos/Rudolf

Upcoming Projects


- Seeing in the Dark -


Night light
Videostill
Um die Daten lesen zu können, müssen sie durch Fluoreszenz zum Leuchten gebracht werden.

Nachts sieht alles anders aus. Vieles verschwindet im Schwarz der Dunkelheit. Um die noch vorhandenen Lichter gruppiert sich die Aufmerksamkeit wie um ein Lagerfeuer. Dunkelheit wird schnell als gefährlich empfunden, selbst dann, wenn wir wissen, dass es nur unsere Vorstellung ist, welche die Gefahr heraufbeschwört. Noch dunkler und unsicherer scheint es nachts im Wald zu sein. Wie sieht es da wirklich aus, nachts in unseren heimischen Wäldern, wollten wir wissen? Wie wir mit der Zeit herausfanden: doch überraschend anders, als wir bisher gedacht hatten. Nicht einmal die Brauntöne des Bodens sind nur einfach pechschwarz. Die Empfindlichkeit der Augen verändert sich langsam mit der Zeit in der Dunkelheit.
Plötzlich war da ein Licht von etwas, mitten im Dunkel. Als wäre ein Sternenfunkeln vom Himmel gefallen. Es war real. Was war es bloss? Stammte es wirklich von dem Blatt, von wo es auszugehen schien?
Mehr Fragen als Antworten veränderte unser Bild vom Wald. Exkursionen, Recherchen, Nachforschungen, bis zu DNA Analysen unternahmen wir, um den Fragen auf den Grund zu gehen und um noch mehr Nachtaktivitäten zu entdecken.
Unsere Resultate bleiben im sichtbaren Bereich und schlagen einen Neuabgleich mit dem Bild des Waldes vor, das wir bis jetzt zu kennen glaubten.



Das Projekt wir unterstützt durch:

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL.
Wir bedankt uns für die Unterstützung im Labor, insbesondere Dr. Daniel Rigling und Dr. Renate Heinzelmann.


Arbeitsstipendium Covid-19